22. Deutsch-Bulgarisches Trainingslager                                                             

Auch im Jahr 2010 – vom 07. – 15.Juli hatten wir wieder Besuch von unseren bulgarischen Gästen vom CSKA Sofia und dies zum 22. Male! Und wieder einmal war es schwer zu sagen, ob der Besuch eher als anspruchsvolles Trainingslager zu werten war oder vielmehr als ein wunderschönes Treffen junger und alter Freunde.

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Die bulgarischen Gymnastinnen Antoeneta Valkova, Beloslava Andonova, Martina Chavdarona, Vivian Delyiska, Reneta Sachkova, Siana Kostova, Vasilena Stoeva zusammen mit einigen SGDF-Gymnastinnen   

Mittwochs schon großes Hallo in Stoffels Garten – auch diese Empfangssituation hat Tradition. Im Gefolge von Übersetzerin Maria Todorova  Lilly Dimitrova als Präsidentin des Clubs und Trainerin Nadya Batova dieses Jahr sieben Mädchen; allesamt tolle Gymnastinnen und international erfolgreiche Sportlerinnen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ein wesentlicher Unterschied: trotz Flugangst entschied man sich diesmal zum wesentlich komfortableren Reisen per Flugzeug. Bislang nahmen die Damen noch mit dem Bus vorlieb.

Nach dem Vergnügen dann die Arbeit: das Entwickeln neuer Übungen für die kommende Wettkampfsaison während intensiver Trainingseinheiten, gute Tipps von Profis… „davon profitieren wir als junger und doch eher kleiner Verein in unschätzbarer Art und Weise“ schätzt Trainerin Doris Keller den sportlichen Nutzen des gemeinsamen Trainings ein. Wann hat man schon die Gelegenheit, mit Nationalturnerinnen solchen Kalibers zu trainieren und dies während einer ganzen Woche.

Doch auch die Freizeit und der dazu gehörige Spaß blieben keineswegs auf der Strecke – ausgedehnte Streifzüge durch Fußgängerzonen der Region, durch günstige Klamottenläden und teure Boutiquen standen ebenso auf dem Programm wie Schwimmbadbesuche und abendliche Discobesuche. Bereits Donnertags, dem zweiten Besuchstag ein wahrer Höhepunkt: das Grillfest im Hanßschen Garten. „Sascha“, amtlicher Hausmusiker der SGDF spielte zum Tanz und Christoph ließ die Holzkohle glühen. Und wieder einmal wurde der eindrucksvolle Beweis angetreten, dass die Bulgaren, Dahner und Hääschdner es richtig krachen lassen können – jenseits aller eventuellen Sprachbarrieren.

Ebenso nochmals am Tag vor der Abreise – wenn auch dann bereits mit der ein oder anderen Träne im Knopfloch. Trotz gewittriger Wetterlage und dem ein oder anderen himmlischen Sturzbach ging es bei Rasti im Sportpark nochmal richtig zur Sache während Maria ihren 70. Geburtstag zwar fern der Heimat, aber inmitten allerbester Freunde begehen konnte. Fazit: Nur noch drei Jahre bis zum 25. Jubiläum und keine Ahnung, wie man die bisherigen Besuche noch toppen könnte.

 

 

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