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Am 12./13. Juni 2010 das badische Bretten voll im Zeichen der Rhythmischen Sportgymnastik. Ausgerichtet wurden die Deutschen Meisterschaften der Gruppen. Aus Sicht unserer SG Dahner Felsenland können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen: bei den Schülerinnen (SLK) erreichte die SG Dahner Felsenland einen hervorragenden 3. Platz, in der Meisterklasse ging die SGDF mit dreimal Bronze nach Hause und die JLK-Gruppe der Junionrinnenleistungsklasse belegte immerhin einen vierten Platz.

 

Hinter diesen übersichtlich erscheinenden Ergebnissen standen äußerst spannende Wettkämpfe. In der Schülerklasse beispielsweise kamen die SGDF-Mädchen bei der Qualifikation am Samstag auf einen hervorragenden zweiten Platz (18,249 und 17,858 Punkte) hinter Stützpunkt Bremen, wobei sie den TV Dahn und Nürnberg hinter sich ließen. Beim Finale am Samstag gar konnte Bremen mit nur 17,750 Punkten die Leistung des Vortages nicht mehr erreichen. Ebenso ging es aber allen Gruppen; die Keller-Schützlinge gingen mit 16,266 Punkten von der Fläche, was dann eben den dritten Platz bedeutete. Doris Keller: „Das war schade, aber die kleineren Fehler am heutigen Sonntag haben sich eben gerächt, da spielten die Nerven wohl nicht ausreichend mit. Doch tendenziell – im vergangenen Jahr war diese Gruppe noch auf Platz 4 – ein tolles Ergebnis.“

In der JLK lieferten sich die SGDF-Turnerinnen mit 5 Seilen in Vorkampf und Finale ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TV Dahn, das dieser in beiden Fällen mit denkbar knappen Vorsprüngen für sich entscheiden konnte. „Das ist ein undankbarer vierter Platz – die Mädchen turnen schon seit Jahren in dieser Zusammensetzung. Ärgerliche, weil vermeidbare Fehler führten so letztlich zum Verlust des dritten Platzes“ resümiert Anna Stoffel.

Die MK hatte gegen die Konkurrenz aus Bremen und Halle keine echte Chance, nutzte diese aber weidlich. Am Samstag noch verhalten (17,099 und 16,399 Punkte), turnten sie beim Geräte-Finale sauber und engagiert, was ihnen 19,566 Punkte bei ihrer Übung mit 5 Reifen und 18,250 Punkte mit 3 Bändern und 2 Seilen bescherte. Nochmals Doris Keller: „Die Mädchen haben heute gezeigt, was sie können und fast über sich hinaus gewachsen. Die kleineren Fehler des Vortages spielen in so weit keine Rolle.“

Beide Trainerinnen gehen in der Analyse auch nochmals auf die Tatsache ein, dass hier gegen Stützpunkte und Leistungszentren geturnt wird, die über wesentlich bessere Rahmenbedingungen wie hauptamtliche Trainer, perfekte Trainingsstätten, wesentlich bessere finanzielle Förderung und ungleich größere Einzugsgebiete verfügen. „Vor diesem Hintergrund sind die Leistungen unserer Mädchen gar nicht hoch genug einzuordnen. Dahn war, ist und bleibt eine national ernst zu nehmende Größe innerhalb rhythmischer Sport-Gymnastik“ betonen beide.

 

SLK / 5 Keulen

Lena Koch, Lilli Hübsch, Muriel Zobeley, Alisea Burkhard, Eileen Driess, Michelle Reimer, Carolin Hartmann

 

JLK / 5 Seile

 

Theresa Porth, Louisa Rieger, Kathrin Keller, Jacqueline Kirsten, Lorraine Christmann, Jana Köhler

 

MK / 5 Reifen / 3 Bänder, 2 Seile

Rebecca Kuntz, Magdalena Hanß, Ramona Merkel, Julika Hübsch, Hanna Ludwig, Theresa Friedmann, Isabell Klett